Neu im Vorverkauf

    Alle Veranstaltungen, die brandneu im Vorverkauf sind, finden Sie auf dieser Seite. So sind Sie aktuell über unser künftiges Programm informiert und können sich schon früh die besten Tickets sichern!

    Unser gesamtes Veranstaltungsprogramm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

    Isny-Oper Festival e.V.: "Die Hugenotten" von Giacomo Meyerbeer

    In der Bartholomäusnacht 1572 ermorden die französischen Katholiken tausende ihrer Mitbürger, die als Hugenotten dem neuen Glauben der Reformation angehören. Eigentlich hatte die Hochzeit der katholischen Prinzessin Marguerite von Valois mit dem hugenottischen König Heinrich von Navarra die Zeit der religiösen Auseinandersetzungen beenden sollen. Doch die „Pariser Bluthochzeit“ in der Bartholomäusnacht macht die Hoffnung auf Frieden zunichte. 

    260 Jahre später bringt Giacomo Meyerbeer in seiner Oper „Die Hugenotten“ die Ereignisse auf die Bühne. Am Beispiel der Liebe zwischen dem Hugenotten Raoul und der Katholikin Valentine führt er vor, wie ein religiöser Konflikt eskaliert und schließlich zu einem Massaker führt, in dem selbst familiäre Bindungen nicht mehr zählen.
    Die Uraufführung von „Die Hugenotten“ am 29. Februar 1836 ist ein Schlüsselereignis der Operngeschichte. Die historischen Tableaus, die harten Kontraste zwischen Festtagsfreude und Pogromstimmung und die Beschleunigung der Handlung zur Katastrophe, all das wirkte auf die Zeitgenossen atemberaubend.
    Aufhorchen lässt jeden evangelischen Kirchgänger, dass der berühmte Luther-Choral  „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“ an vielen Stellen in der Opernkomposition auftaucht: als Glaubensdemonstration der Hugenotten.

    Eine Inszenierung des Isny-Oper Festivals e.V. im Rahmen des bundesweiten Reformationsjubiläums mit einem Ensemble aus Sängerinnen und Sängern sowie Instrumentalisten verschiedener Theaterhäuser und der Hochschule für Musik und Theater München

    Künstlerische Leitung: Hans-Christian Hauser

    Die Rezitative werden für die Verständlichkeit in deutscher Sprache, die Arien und Ensembles in  der französischen Originalfassung gesungen.

    Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur & Medien aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages

     

    Samstag, 8. Juli 2017, 19 Uhr im Wilhelma Theater
    Tickets online bei Reservix und im Kartenvorverkauf

    Studio Alte Musik: Rodelinda - konzertante Oper von G.F. Händel

    Rodelinda, Königin der Langobarden, Heldin und Mutter in einem Kampf um Thron und Herzen am Mailänder Hof.

    Händels Oper „Rodelinda, Regina de’ Langobardi“ (HWV 19) beschloss die Opernsaison 1725 mit großem Erfolg, und ist zusammen mit „Giulio Cesare in Egitto“ und „Tamerlano“ die dritte große Oper aus seiner frühen Zeit an der Royal Academy of Music in London. In enger Zusammenarbeit mit Händels Librettisten Nicola Francesco Haym entstand dieses Werk für Sängerstars wie Senesino, Cuzzoni und Borosini. 

    Dieses konzertante Opernprojekt bietet jungen Sängerinnen und Sängern die wunderbare Gelegenheit, eine wichtige barocke Opernpartie vor Publikum zu präsentieren und ist zugleich ein Laboratorium der barocken Orchester- und Generalbasspraxis für Bläser, Streicher, und Basso Continuo-Instrumente.

    Mit Studierenden der Gesangsklassen und des Studios Alte Musik der HMDK
    Orchester des Studios Alte Musik
    Violoncello und Leitung : Prof. Jonathan Pesek

    Am 6. und 7. Juli 2017 jeweils um 19 Uhr Wilhelma Theater
    Tickets für 14,- € (9,- € ermäßigt) gibt es HIER