Neu im Vorverkauf

    Alle Veranstaltungen, die brandneu im Vorverkauf sind, finden Sie auf dieser Seite. So sind Sie aktuell über unser künftiges Programm informiert und können sich schon früh die besten Tickets sichern!

    Unser gesamtes Veranstaltungsprogramm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

    Uraufführung im Wilhelma Theater: Bis zum letzten Tanz

    Eine Stückentwicklung von Kjell Moberg und Christian Schönfelder mit dem Ensemble der Schauspielschule der HMDK Stuttgart

    Eine Koproduktion mit dem Jungen Ensemble Stuttgart (JES)

    Unruhige Zeiten: Es wird gestritten, debattiert, um die Deutungshoheit von Begriffen und Werten gekämpft, immer wieder kommt es bei Demonstrationen zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Was niemand für möglich gehalten hätte: Extreme Ansichten, rechts wie links, werden nicht nur salon-, sondern vielleicht sogar mehrheitsfähig. Gut, dass es Ablenkung gibt von den Mühen des Alltags und den immer absurder anmutenden Meldungen in der Presse: Sport und Unterhaltung, Schlagermusik – und Hochkultur, wie die Stuttgarter Oper. Dort, im Ballett-Chor, tanzt sich Ende der 20er Jahre eine junge Frau aus Dresden in die Herzen des Publikums: Suse Rosen.

    Mit 17 Jahren wird sie in der Presse gefeiert als „traumzarte Elfenbeingestalt“, mit 22 Jahren beschimpft, ihre Auftritte als „übles Spiel“ und „ordinärer Tanz“ gebrandmarkt. Mit 23 Jahren erhält sie ihre Kündigung per Postkarte und muss das Land verlassen. Somit gehört sie zu den ungezählten, heute weitgehend vergessenen jüdischen Künstler*innen, deren Leben sich in der Zeitenwende der 30er Jahre schicksalhaft veränderte. Suse Rosen, eigentlich Susanne Rosenthal, hat in die Schweiz flüchten können.

    Die Biographie von Susanne Rosenthal ist eine von mehreren Geschichten aus Stuttgart, anhand derer die Schauspiel-Studierenden des 3. Jahrgangs der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst über das Stuttgart der frühen 30er Jahre recherchieren und ein Stück entwickeln werden.

    Inszenieren wird Kjell Moberg, der Regisseur und künstlerische Leiter der internationalen Theatercompanie NIE. In seinen Stückentwicklungen stehen stets Menschen im Zentrum, die um ihr kleines Glück kämpfen müssen, die inmitten historischer Umbrüche versuchen, ihre Hoffnung und eine eigene Haltung zu bewahren.

    „Bis zum letzten Tanz“ ist der Titel der jüngsten Produktion am Wilhelma Theater. Es ist eine Stückentwicklung mit den 3. Jahrgang der Schauspielschule der HMDK Stuttgart und zugleich die erste Koproduktion zwischen der HMDK und dem JES.


    Premiere 6. Oktober 2017, 20 Uhr

    Karten für alle Vorstellungen bis Mitte Dezember gibt es HIER!

    Die Himmelsleiter - ein Oratorium

    Ein szenisches Oratorium von Hans-Christian Hauser im Rahmen des 29. Isny-Oper Festivals e.V. und des offiziellen Programms zum bundesweiten Reformationsjubiläum

    Angeregt durch Martin Luthers Beschäftigung mit Sprache und Übersetzung wird die Geschichte der Jakobsleiter neben andere biblische Episoden mit verwandtem theologischem Grundmotiv gestellt. Dabei manifestiert sich die unterschiedliche Aussagekraft der verschiedenen Sprachen und Sprachstile - die hebräische Sprache, die Luther-Übersetzung und moderne Übersetzungen (z.B. Bibel in gerechter Sprache) - in je unterschiedlicher musikalischer Energie.

    Zu jeder der biblischen Szenen gesellt eine Szene aus den Werken Franz Kafkas. Im Kontrast zu seinen rätselhaften, verfahrenen, aussichtslosen Situationen wird die Gnade der Berührung mit Gott – eines der Hauptthemen Martin Luthers -  in der Bibel erst richtig fühlbar.
    Die exegetische Beschäftigung mit dem theologischen Motiv der Himmelsleiter wird zudem erweitert um einen überraschenden Blick auf eine verwandte Episode in islamischer Tradition. Auch hierin inspiriert von Luther möchte das Werk sich modernen, theologisch-gesellschaftlichen Anforderungen unserer Zeit stellen, Brücken bauen und so dazu beitragen, die Theologie insgesamt ein Stück voran zu bringen.

    Hans-Christian Hauser komponierte in den letzten Jahren immer wieder musikalisch-szenische Werke zumeist jüdischer Thematik, die im Carl-Orff-Saal des Gasteig München sowie im Wilhelma-Theater Stuttgart aufgeführt wurden. Mit der Himmelsleiter vertont er nun einen Reigen von bildkräftigen biblischen Szenen.

    Mit Studierenden und jungen Absolventen der Hochschule für Musik und Theater München
    Komposition und künstlerische Leitung: Hans-Christian Hauser
    Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur & Medien aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages

    31. Oktober 2017, 19 Uhr

    Tickets HIER!

    Oper légère: Tosca - nach Giacomo Puccini

    Tödliches Spiel um Schönheit und Macht

    Oper légère bedeutet eine Stimme, ein Piano, eine Oper
    und liefert eine Werkeinführung der leichten Art. Dabei stellt Franziska Dannheim mit geschmeidigem Sopran nicht nur alle Partien einer Oper vor, die gebürtige Schwäbin erläutert erfrischend unverkrampft geschichtliche und musikalische Zusammenhänge um Giacomo Puccinis grandioses Drama. Nur der Kretin behauptet, es sei nach dem gleichnamigen Parfüm benannt. „Mit Tosca kam die Zärtlichkeit“ heißt es zum Duft, die Oper hingegen endet nicht nur für Tosca tödlich. Kaum eine Partie ist enger mit der unvergesslichen Maria Callas verwoben. „Vissi d’arte, vissi d’amore“ - der Assoluta zum 40. Todestag gewidmet.

    Gesang, Moderation & Konzept: Franziska Dannheim
    am Flügel: Jeong-Min Kim

    Freitag, 1. Dezember 2017, 20 Uhr
    Tickets gibt es HIER!

    Das Theater Lindenhof im Wilhelma Theater in der Spielzeit 2017/2018

    Auch in der Spielzeit 2017/2018 wird das Theater Lindenhof wieder mit zahlreichen spannenden Produktionen im Wilhelma Theater zu Gast sein.

    Für folgende Produktionen können Sie bereits jetzt online Tickets erwerben (bitte jeweils aufs Spieldatum klicken):

    Homo FaberNach dem Roman von Max Frisch
    „Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich
    gewohnt, mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen“ – so
    beschreibt Walter Faber in einem klaren Satz sich und seine Welt. Und
    dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, begegnet er der jungen
    Sabeth. Er ahnt, was er nicht wissen will: dass sie seine Tochter ist.
    25. Oktober 2017, sowie 5. und 6. März 2018, jeweils 20 Uhr


    Emmas Glück - Nach dem Roman von Claudia Schreiber
    Auf einem abgelegenen Hof lebt alleine mit ihren Schweinen die
    burschikose und eigenwillige Emma. Eines Tages fliegt der sterbenskranke
    Max bei seiner Flucht mit dem Wagen aus der Kurve und
    landet auf ihrem Hof. Mit im Auto, eine Tüte voller Geldscheinen.
    Die kommen Emma gerade recht…
    6. November 2017, 20 Uhr


    Der verreckte Hof - Stubenoper von Georg Ringsgwandl
    Der Hof zerfällt immer mehr und auch die Mutter baut ständig ab.
    Ist sie dement – oder tut sie nur so? Die skurrile Geschichte von
    Georg Ringsgwandl führt uns auf pointierte und hintersinnige Weise
    die Widersprüchlichkeiten unseres modernen Lebens vor Augen
    zwischen Selbstverwirklichung und Burnout. Witzig. Musikalisch.
    16. und 17. November 2017, 20 Uhr


    Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben - Von Kurt Wilhelm
    Der Brandner Kaspar überlistet den Tod. Als der „Boanlkramer“
    kommt um ihn zu holen, macht er ihn mit Kirschgeist betrunken
    und schwindelt ihm beim Kartenspiel einige weitere Lebensjahre
    ab. Doch die Sache wird im Himmel bekannt und Gevatter Tod
    zu Petrus zitiert. Eine Mischung aus Jahrmarktrevue und Bauernschwank
    mit einem augenzwinkernden Blick auf Leben und Tod.
    21. November 2017, 20 Uhr


    Weiß - Schauspiel von Emanuelle Marie
    Zwei Schwestern sind zusammen gekommen um gemeinsam die
    letzten Stunden bei ihrer Mutter zu wachen. Die Zeit scheint stillzustehen,
    doch die Welten der Schwestern geraten in ein vibrierendes
    Zittern und lange gärende Sinnfragen stellen sich neu.
    11. und 12. Dezember 2017, jeweils 20 Uhr

    Spätzle mit Soß! Eine heitere Schwabenkunde
    Was macht ihn aus den Schwaben? Die beiden Schwaben Joseph
    und Robert versuchen Antworten zu finden: Mit Spitzfindigkeit und
    Selbstironie, hintersinnigem Humor und Ausflügen ins Absurd-
    Philosophische. Und nebenher präsentieren Berthold Biesinger und
    Bernhard Hurm über 50 Texte und Sequenzen an Literatur.
    Das Silvesterprogramm: 18 Uhr und 21.30 Uhr am 31.12.2017


    Hans im Glück Von Bertolt Brecht

    Das poetische und kraftvolle Volksstück, das Bertolt Brecht 1919 im
    Alter von 21 Jahren verfasst hat, ist eine noch heute gültige Parabel
    auf unsere Gesellschaft, unser Dasein und unsere Suche nach
    24. Februar 2018, 20 Uhr


    Die Windmüller Machtspiel in 100 Meter Höhe
    Zwei Schwaben sind beauftragt worden eine Windkraftanlage zu
    reparieren. 100 Meter über dem Erdboden stoßen sie auf eine Kette
    von Hindernissen und verfangen sich unweigerlich im Räderwerk
    der Maschinerie. Eine absurd-komödiantische Geschichte über
    schwäbische Mentalität, Tücken der Technik und nicht zuletzt über
    Macht und Ohnmacht der menschlichen Existenz.
    5. und 6. März 2018, jeweils 20 Uhr

    Fremdsprachige Theaterstücke - die American Drama Group Europe im Wilhelma Theater

    Die American Drama Group Europe wird auch diesen Herbst zu Gast im Wilhelma Theater sein und zwei spannende, fremdsprachige Stücke auf unsere Bühne bringen:

    Ein Stück in französischer Sprache ist
    NOTRE DAME DE PARIS
    Neufassung von Paul Stebbings
    Nach dem Roman von Victor Hugo
    Inszenierung: Gaspard Legendre
    Mittwoch, 15. November 2017, um 16 und 20 Uhr

    Und der Weihnachtsklassiker schlechthin steht ebenfalls wieder auf dem Programm:

    A Christmas carol von Charles Dickens
    in englischer Sprache
    Dienstag, 5 Dezember, 16 und 20 Uhr sowie
    Mittwoch, 6. Dezember, 11 und 15 Uhr

    Gruppentarife für Schulen sind buchbar unter kbb@wilhelma-theater.de sowie
    telefonisch: 0711 95488461