Neu im Vorverkauf

    Alle Veranstaltungen, die brandneu im Vorverkauf sind, finden Sie auf dieser Seite. So sind Sie aktuell über unser künftiges Programm informiert und können sich schon früh die besten Tickets sichern!

    Unser gesamtes Veranstaltungsprogramm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

    Die Möglichkeit einer Insel / Preparadise sorry now - ein Theater- Doppelabend

    Die Möglichkeit einer Insel / Preparadise sorry now
    Ein Theater-Doppelabend

    Die Folkwang Universität der Künste Essen/Bochum - neben der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart eine weitere, renommierte Ausbildungsstätte für den theatralen Nachwuchs - ist wieder zu Gast im Wilhelma Theater und zeigt zwei eindrückliche Regiearbeiten. Die beiden jungen Absolventen des Studiengangs Regie, Daniel Kunze und Anne-Kathrine Münnich, präsentieren ihre Abschlussarbeiten.

    Michel Houellebecq: Die Möglichkeit einer Insel

    Daniel 25, Neomensch späterer Klongeneration, blickt durch den Lebensbericht seines Originals auf dessen Leben und damit auf unsere Zeit. Es ist eine Gesellschaft, die durch Jugendkult und Konservierungswahn den Tod fast  aus ihrer Mitte verbannt hat. Der Wettbewerb auf jeder nur möglichen Ebene, der diese Lücke schließen soll, führt zur Individuation, in der Geld und Sex die Parameter für persönliches Glück werden. So macht er sich nach der Lektüre des Lebensberichts seines Vorfahren auf, um dem Zyklus von Tod und Wiederherstellung zu entkommen und draußen, in der zerstörten Welt, nach der Möglichkeit einer Insel zu suchen.

    Daniel Kunze erarbeitet den Roman des bekennenden Skandalautors Houellebecq für die Bühne und erzählt auf spielerische und humorvolle Weise von der Chronik des Protagonisten, von dessen naivem Umsichschlagen auf der Suche nach einem Sinn.

    Regie und Textfassung: Daniel Kunze

    Mit: Paulina Alpen, Thomas Kaschel, Nils Kretschmer, Anja Kunzmann, Mats Süthoff

     

    Rainer Werner Fassbinder: Preparadise sorry now

    Inspiriert von der Lektüre de Sades und Adolf Hitlers begehen Ian Brady und Myra Hindley in den 60er Jahren eine Reihe von Morden an Kindern und Jugendlichen. Fassbinder macht diesen Stoff zum Zentrum seines '69 entstandenen Stückes Preparadise sorry now. Die Geschichte um Ian und Myra wird von Fassbinder in Fragmenten erzählt. Dazwischen blendet er immer wieder Szenen einer Gesellschaft, die von Diskriminierung, Demütigung und Unterdrückung geprägt ist.

    In der Bearbeitung dieses Stoffes durch die Regisseurin Anne-Kathrine Münnich erscheinen die Morde des Killerduos als eine extreme Ausformung des alltäglichen Gewaltmissbrauchs. Diesem Abgrund stellt sie die Musik Henry Purcells entgegen, in der die Sehnsucht des Menschen nach der Erlösung aus dem ewigen  Vorparadies einer von Gewalt dominierten Gesellschaft erklingt. Sind wir heute dem Paradies bereits ein Stückchen näher gekommen oder treten wir noch immer im Fassbinderschen Vorparadies auf der Stelle?

    Regie: Anne-Kathrine Münnich

    mit: Amelie Barth, Carl Bruchhäuser, Lorenz Nolting, David Vormweg, Michael Wischniowski

    13. Dezember 2016, 19 Uhr, Karten ab sofort HIER!

    Oliver Steller spricht und singt Dichterinnen "Spiel der Sinne"

    Was ist eigentlich Frauenlyrik? Gedichte von Frauen für Frauen habe ich im Netz gelesen. Dürfen Männer das auch lesen? Oder werden die dann blind?
    Als ich vor 25 Jahren „Ein alter Tibetteppich“ von Else Lasker-Schüler gelesen habe, wusste ich sofort, dass dieses Gedicht nicht von einem Mann sein kann! Selbst Rilke hätte das nicht geschafft. Also habe ich angefangen zu sammeln und ein Viertel-Jahrhundert später bringe ich diese Sammlung auf die Bühne: „Spiel der Sinne“. Ein lyrisch-musikalisches Miteinander, Nebeneinander und Gegeneinander von Gedichten. Die Themen der Dichterinnen sind so alt wie die Dichtung selbst: Liebe, Natur, Tod und das Ich.
    Ich habe mich bedient an dem großen Schatz der deutschen Frauenlyrik, manche Gedichte sind zu Liedern geworden, andere werden rezitiert und ein wenig Slam-Poetry ist auch dabei.
     
    Sehnsucht nach Liebe? Ja! Aber nicht schmachtend und leidend, sondern fordernd, aktiv und begehrend! Gedichte von Frauen sind liebevoll, genussvoll und gnadenlos.
    Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Hilde Domin, Christa Reinig, Ingeborg Bachmann, Karin Kiwus, Rose Ausländer, Annette von Droste-Hülshoff, Eva Strittmatter, Marie-Luise Kaschnitz und viele andere.
    Mit "im Spiel" ist der Saxophonist und Klarinettist Bernd Winterschladen, der das Blaue vom Himmel spielt!

    Mit Oliver Steller und Bernd Winterschladen (Saxophon)

    Freitag, 9. Dezember 2016, 20 Uhr

    Tickets ab sofort erhältlich!

    Theater Lindenhof: Hitlers Tagebuchschreiber

    Konrad Kujau - ein echter Fälscher von Franz Xaver Ott

    Konrad Kujau - Fälscher, Kunstmaler, Galerist, Musiker, Schauspieler, Fallensteller, Original. Ein Sachse der nicht nur halb Schwaben übers Ohr gehauen hat, sondern als Hitlertagebuchschreiber und Mitauslöser des größten deutschen Presseskandals bekannt wurde.

    Ein richtiger falscher Fuffziger. Sogar seine Geburts- und Herkunftsdaten hatte er gefälscht, er trickste mit fingiertem Berufsabschluss und Hochschulstudium, ersann sich ein Fluchtschicksal und wechselte immer mal wieder seine Identität. Seine Fälschungen alter Schriften und auch der Hitlertagbücher wurden von Experten mit Echtheitszertifikat versehen. 9,3 Millionen Mark ließ sich der STERN die von Kujau gefälschten 60 Bände der Hitlertagebücher kosten. Kujau kam mit schreiben kaum nach, mit selbst fabrizierter Tinte verfasste er auf DDR-Papier Band um Band. ’Ich fühlte mich wie Hitler, ich war Hitler’.

    Die Sache flog allerdings auf und er landete vor Gericht. - Und genau dort werden wir erleben, wie er seine Haken schlägt und uns glaubhaft einen Bären nach dem andern aufbindet. Der Angeklagte schlüpft in die Rolle seines Lebens, erzählt dem Richter ’Grimms Märchen’ und macht den Gerichtsaal zum ’Komödienstadl’.

    Eine Produktion des Theater Lindenhof

    Mit: Carlo Benz, Bernhard Hurm, Kathrin Kestler, Gerd Plankenhorn, Linda Schlepps  
    Regie/Bühne/Kostüme: Marc von Henning

    Freitag, 16. Dezember und Samstag, 17. Dezember 2016, jeweils 20 Uhr

    George Bailey & David Whitley - Classicals - Musicals - Spirituals

    Zu diesem ebenso traditionellen wie beliebten Konzert zum Weihnachtsausklang am 26. Dezember laden unsere „zwei Amerikaner in Stuttgart“, George Bailey und David Whitley, wieder ein zu amerikanischen „Classicals, Musicals und Spirituals“.
    Ein besonderes Augenmerk wird dieses Mal dem Thema Musical gewidmet.

    Die beiden Vollblutmusiker werden dabei auch ganz persönliche Einblicke in ihr bewegtes Künstlerleben geben. Kurzweilige Momente, auch zur Einstimmung auf die Tage zwischen den Jahren.

    Montag, 26. Dezember 2016, 17 Uhr

    Viel Spaß zwischen den Jahren! - Die Kleinkunstreihe des Theater Lindenhof

    In der Zeit zwischen Weihnachten und Silvester zeigt das Theater Lindenhof - gern und oft gesehener Gast in unserem Theater - eine wunderbar heitere und sehr schwäbische Kleinkunstreihe aus seinem Repertoire:

    27. Dezember 2016, 20 Uhr: Tuschuur on Tour - Poliakoffs Eventkapelle 1
    29. Dezember 2016, 20 Uhr: Spätzle mit Soß!
    30. Dezember 2016, 20 Uhr: Wieder dahoim - Poliakoffs Eventkapelle 2

    Ein Besuch lohnt sich! Karten gibt es ab sofort für alle drei Vorstellungen unter dem angegebenen Link online bei Reservix oder an unserer Vorverkaufsstelle.

    Tuuschur on Tour - Poliakoffs Eventkapelle 1
    Schwäbische Philosokomik mit Musik
    Irgendwo in der schwäbischen Provinz macht sich eine ambitionierte Unterhaltungsband auf den Weg zur Eroberung der Musikwelt. Die vier Hobbymusikanten Tom Bola, Ben E. Fizz, Silvester Gala und Werni Sasch suchen den Erfolg um jeden Preis. Für den erhofften Durchbruch lassen sie sich von ihrem Agenten Poliakoff gnadenlos von einem Auftritt zum anderen jagen. So tingeln sie durchs Land und beglücken ihr Publikum auf Dorffesten, Heimat- und Tupperabenden oder Betriebsfeiern - wenn sie denn den Auftrittsort nicht verwechselt haben. Doch immer wenn die Eventkapellisten zu Blas- und Zupfinstrumenten greifen, versteigen sie sich in absurd-tiefgründige philosophische Betrachtung und auf dem Holzweg werden in wunderbar verschlungener Hirnakrobatik knifflige Fragen erörtert: Was ist der musikalische Unterschied zwischen Trau- und Trauerfeier oder wie muss Musik beschaffen sein, dass sie umweltverträglich ist? Wenn beim Musizieren nur die falschen Töne auffallen, wäre ein richtig spielendes Ensemble dann unhörbar? Warum darf der Gerichtsvollzieher das Radio nicht pfänden und warum schwätzt im Dorf der Rudolf mit dem Erich kein Wort mehr? Die Boygroup-Instrumentalisten verstricken sich in verschrobene Auseinandersetzungen über Gott und die Welt bis sie schließlich hemmungslos ins Horn blasen und auf die Pauke hauen. Mit ihrem minimalen musikalischen, aber großen komödiantischen Einsatz bieten sie eine breite Palette aus Tango, Schuhplattler, Rap, Schlager, a cappella-Gesang und Rocknummer und damit für jeden musikalischen Geschmack etwas.
    Ein schwäbisches Kleinkunstprogramm vom Feinsten.

    Mit: Berthold Biesinger, Gerd Plankenhorn, Peter Höfermayer, Stefan Hallmayer
    27. Dezember 2016, 20 Uhr, Tickets HIER!

     

    Spätzle mit Soß!
    Eine heitere Schwabenkunde
    Gedichte, Geschichten, Szenen und Lieder.

    Was macht ihn aus, den Schwaben?
    Warum ist er so eigen?
    Was steckt in ihm, hält ihn zusammen und bei Laune?
    Kommet her!  Blodzed eich na! Vrgessed des ganz Bubabberlesglombb!
    Machet euch locker, lachet ond lassets eich schmegga.
    A digger Bauch kommd ao ed vo gloine Spätzle!

    Berlin bildet sich einiges darauf ein, so international zu sein. Der Migrantenanteil liegt in Baden-Württemberg mit knapp 27% aber höher. Hamburg ist stolz auf seine Wirtschaftskraft, doch die meisten deutschen Weltmarktfirmen sind im Musterländle zu Hause, wo auch die Arbeitslosenquote die niedrigste der ganzen Republik ist. In Sachsen glauben sie, man habe einen besonders lustigen Dialekt, dabei bleibt das Schwäbische unübertroffen.
    Zeit Magazin Nr.49 | Sept. 2014
     
    Mit: Berthold Biesinger und Bernhard Hurm
    29. Dezember 2016, 20 Uhr, TIckets HIER!

    Wieder dahoim - Poliakoffs Eventkapelle 2
    Komödiantische Unterhaltung mit Musik
    Endlich wieder auf Tour! Die bestaussehende Boygroup zwischen Melchingen und Salmendingen.

    Ben E. Fizz, Tom Bola, Silvester Gala und Werni Saasch freuen sich auf den lang ersehnten Auftritt, den ihr Manager Poliakoff vermittelt. Doch prompt führt ein folgenschweres Missverständnis dazu, dass die Vier buchstäblich am Ende der Welt landen. Wieder müssen die vier Helden unglaublich musikalische Abenteuer bestehen, sich mit Pauken und Trompeten gegen bedrohliche Kreuzfahrtschiffe verteidigen, den internationalen Banken den Marsch blasen und amerikanische Gefängnisse von innen kennenlernen, bis sie auf ihrer Weltreise von Moll nach Dur endlich wieder in ihre Heimat gelangen, wo sie bereits sehnlichst erwartet werden ...

    Hochkarätig, hochprozentig, schwäbisch.

    Mit: Berthold Biesinger, Stefan Hallmayer, Peter Höfermayer, Gerd Plankenhorn
    Mit freundlicher Unterstützung von Heiner Kondschak und Christian Kolb
    30. Dezember 2016, 20 Uhr, Tickets HIER!

     

     

    Silvester im Wilhelma Theater - Kenner trinken Württemberger

    Schwäbische Geschichten und Szenen
    von Thaddäus Troll

    Der Trollinger-Freund Troll - Trolls Schaffen, am meisten wohl seine späte, kargschwäbische Lyrik ist meisterliche Dialektpoesie. Liberal und grantig, pastoral und kauzig, herb, hinterhältig, grad, bös und gütig, komm und gang, na und nuff, rüber und nüber. Der Dialekt hat Ober-, Unter- und Zwischentöne, wenn die Hochsprache höflich schweigt. "Nehmat´s als Musik - in dr Oper verstoht mr au et älles."

    Uwe Zellmer und Bernhard Hurm schauen mit Thaddäus Troll in die Tiefen schwäbischer Seelen. Die zwei Lindenhöfler besprechen in ihrem Bühnenevergreen liebestolle Schwaben, die "liberale" Politik und die vertrackten Feinheiten der Mundart.
    Das Troll(inger)-Evergreenle mundet nach wie vor.

    Mit: Bernhard Hurm und Uwe Zellmer


    Das Silvesterprogramm im Wilhelma Theater!
    Im Anschluss an die Nachtvorstellung findet wieder unsere beliebte Silvesterparty im Studio des Theaters mit DJ Fedor statt. Eintritt dazu ist frei.

    31. Dezember 2016, 18 und 21.30 Uhr, Tickets gibt es HIER!