Neu im Vorverkauf

    Alle Veranstaltungen, die brandneu im Vorverkauf sind, finden Sie auf dieser Seite. So sind Sie aktuell über unser künftiges Programm informiert und können sich schon früh die besten Tickets sichern!

    Unser gesamtes Veranstaltungsprogramm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

    American Drama Group: The life and death of Martin Luther King

    Schauspiel in englischer Sprache von der American Drama Group Europe und TNT Theatre Britain

    Martin Luther King und der Kampf um die Rassengleichheit in den USA

    Fünf aufreibende Jahre ist es her, seit die Worte „I have a dream“ – „Ich habe einen Traum“ – Washington und die Welt in ihren Grundfesten erschütterten. Erschöpft und von Sorgen geplagt steht Martin Luther King auf dem Balkon eines Hotels in Memphis. Seine liberalen Verbündeten in der Regierung haben sich auf Grund seiner ablehnenden Haltung gegenüber dem Vietnamkrieg von ihm abgewandt; seine Rolle als Anführer der Bürgerrechtsbewegung wird von radikalen Malcolm X-Anhängern angefochten, die ihm vorwerfen, sich beim weißen Establishment anzubiedern; seine eigenen Leute befürchten, er habe seinen Weg aus den Augen verloren, da er seine Ziele im Alleingang um das Thema Armut erweitert hat. Als ob das nicht genug wäre, wird sein Credo der Gewaltlosigkeit von Extremisten und Menschen, die es schlicht als Kapitulation ansehen, verspottet und verachtet. Zeitgleich ist der intrigante FBI-Mitarbeiter Edgar Hoover im Besitz eines Dossiers über Kings Privatleben, das er jederzeit an die Presse und den Präsidenten weiterleiten könnte – die Folgen für den Ruf des Menschenrechtlers sind unabschätzbar. Und warum unterstützt er in Memphis einen kleinen Streik, wenn er in Washington seine landesweite Kampagne gegen Armut koordinieren sollte? Nur Sekunden, nachdem er auf den Balkon tritt, um frische Luft zu schnappen, fällt ein Schuss. Martin Luther fällt und stirbt in den Armen seiner Freunde. Der größte politische Visionär des 20. Jahrhunderts ist tot.

    Das Stück beleuchtet, wie es dazu kam. Wir begleiten Kings Weg vom bescheidenen Prediger zur Ikone und zum tragischen Märtyrer. Martin Luther King träumte von einer Welt, in der alle Menschen gleich sind. Ein Großteil dieses Traumes ging in Erfüllung, doch seine Vorstellungen von Frieden und einem Ende der Armut in der reichsten Nation der Welt wurden noch immer nicht in Angriff genommen, geschweige denn verwirklicht.

    Dieses dynamische Schauspiel nach Physical Theatre-Art vereint dokumentarischen Realismus und  Stilisierung, Masken und Musik, und lässt ein anspruchsvolles, äußerst reizvolles Drama entstehen.

    Donnerstag, 16. Februar 2017, 16 und 20 Uhr

    8Celli - Das Premierenkonzert

    Das Ensemble 8Celli wurde 2016 gegründet und setzt sich aus internationalen Cellisten von renommierten Orchestern und Ensembles zusammen. Die Mitglieder des Ensembles 8Celli verbindet die Liebe zum Cello, zu seinen technischen Möglichkeiten und seinem unverwechselbaren Klang. Jedes Mitglied bringt seine langjährigen Erfahrungen im Orchester- und Ensemblespiel, der kammermusikalischen und solistischen Tätigkeiten in das Ensemble 8Celli hinein.

    Unter Leitung von Carlos Nozzi, dem Solocellisten der Philharmoniker Buenos Aires, erwarten Sie Werke verschiedener Stilrichtungen von Lateinamerika bis Europa. Eigene Arrangements von Carlos Nozzi verbreiten durch Klang und Rhythmus Charme und Verführung. Aber es wird auch Originalliteratur für diese Besetzung zu hören sein. Das Ohr wird verwöhnt durch den kammermusikalischen Zusammenklang der Instrumente, durch orchestrale Momente, virtuose Passagen und sinnliche Kantilenen.

    Das Konzert findet in Zusammenarbeit mit Balance - Forum für Musik e.V. statt
    www.8celli.com

    Samstag, 18. Februar 2017, 20 Uhr - Tickets ab sofort HIER!

    Theater Lindenhof: Hans im Glück von Bertolt Brecht

    Hans ist ein gutgläubiger und zufriedener Mensch, er lebt mit seiner Frau in ländlicher Idylle.
    Ein fremder Herr, dessen Pferd einen Huf verloren hat kommt vorbei. Hans behebt für ihn das Missgeschick und beschlägt das Pferd neu. Derweil spannt der Fremde ihm seine Frau aus und zieht mit ihr davon.

    Von da an taumelt Hans als ein Suchender durch das ihm unverständlich gewordene Dasein. Er ist dabei erschütternd wehrlos und trifft auf lauter allein auf ihren Vorteil bedachte Menschen, die ihm nach und nach alle irdischen Güter abluchsen, bis nur noch das nackte Leben bleibt. Das Erstaunliche dabei ist, dass sich Hans seine Zuversicht nicht rauben lässt und jedem Unglück auch ein Glück abgewinnen kann. 

    Das poetische und kraftvolle Volksstück, das Bertolt Brecht 1919 im Alter von 21 Jahren verfasst hat, ist eine auch heute noch gültige Parabel auf unsere Gesellschaft, unser Dasein und unsere Suche nach Erfüllung und Glück. Das Stück ist vor allem aber auch ein schwebender Szenenreigen, ein verspieltes Theatermärchen, ein surrealer Tanz durch das Leben, mit sehr lebendigen Figuren. Brecht einmal ganz anders, von einer unbekannten Seite. Zart und verletzlich, träumend und nach dem großen Sinn suchend.

    Mit: Berthold Biesinger, Bernhard Hurm, Kathrin Kestler, Oliver Moumouris, Cornelius Nieden, Linda Schlepps
    Inszenierung: Christof Küster
    Bühne/Kostüme: Maria Martinez Peña

    24. und 25. Februar 2017, Beginn jeweils um 20 Uhr - Karten gibt es HIER!

    Homo Faber - nach dem Roman von Max Frisch

    "Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt, mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen" - so beschreibt Walter Faber in einem klaren Satz sich und seine Welt. Und dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, begegnet er dem Unvorhersehbaren, das seine Welt, seine Gefühle und seinen Verstand verwirrt: Durch eine Kette von Zufällen begegnet er der jungen Sabeth. Ausgerechnet sie, die ihn an seine Jugendliebe Hanna erinnert, wird zu seinem Schicksal. Er verliebt sich und beginnt mit ihr eine Reise durch Europa. Er ahnt, was er nicht wissen will: dass sie seine Tochter ist. Doch dann stirbt Sabeth und ihr überraschender Tod erschüttert Fabers Weltbild. Er scheitert an der Unberechenbarkeit des Lebens, das ihn mit seiner Schuld und mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert.

    Die Theater-Lindenhof-Inszenierung hält sich dicht an den Originaltext und konzentriert sich auf die Innenwelt Fabers, in die der Zufall, das Unvorhergesehene eindringt. Rückblickend erzählt Walter Faber die Chronologie der Ereignisse. Durch die Stimmen der anderen Figuren, die ihn entlarven, sein verfehltes Leben aufdecken und ihn unbarmherzig durch die letzten Monate seines Lebens treiben, wird die Diskrepanz zwischen Fabers Selbstsicht und der Wirklichkeit dem Zuschauer vor Augen geführt. Diesem Erkenntnisprozess haften - aller Tragik zum Trotz - zuweilen auch sehr komische Züge an. Die inneren Stimmen lassen den Techniker schließlich verstummen und führen den Menschen Walter Faber zur Annahme seines Schicksals.

    Es spielen: Reinhard Froboess, Kathrin Kestler, Sebastian Schäfer
    Regie: Christof Küster
    Bühne und Kostüme: Maria Martinez Peña

    Gruppentarife für Schulen sind über kbb@wilhelma-theater.de oder Tel. 0711 95 48 84 61 buchbar.

    05. März 2017, 19 Uhr und 06. März 2017, 20 Uhr

    Emmas Glück

    Modernes Volksstück nach dem Roman von Claudia Schreiber Eine Produktion des Theater Lindenhof

    Auf einem abgelegenen, hoffnungslos verschuldeten Bauernhof lebt die burschikose und eigenwillige Emma. Mit ihren Schweinen, die sie in ganz eigener Manier selbst schlachtet, hat sie sich auf dem Hof eingerichtet und behauptet sich gegen die Anfeindungen der Außenwelt mit Pragmatismus und Selbstständigkeit.

    Dennoch träumt sie von einem anderen, erfüllten Leben. “Lieber Gott mach mich reich oder glücklich“ lautet ihr tägliches Gebet. Mit großem Knall wird eines Nachts beides Wirklichkeit. Der sterbenskranke Max will sich seinen letzten Wunsch erfüllen, fliegt aber auf seiner Flucht mit gestohlenem Geld und geklautem Auto aus der Kurve und landet direkt auf dem bäuerlichen Anwesen. Auf einen Schlag hat Emma nun eine Plastiktüte voller Dollars in Händen und einen Mann im Bett. Ihr herbei gebetetes Glück bleibt aber nicht ungestört, der bestohlene Autohändler sucht Geld und Wagen und auch der schon lange vergebens um Emma werbende Ortspolizist geht den Unfallspuren nach.

    Der erfolgreiche Roman von Claudia Schrei´ber, der auch fürs Kino verfolmt wurde, ist Drama und modernes Märchen, Krimi und wundervoll skurrile Liebesgeschichte in einem. Manchmal drastisch-derb und gleichzeitig sehr einfühlsam, saukomisch und ohne Scheu vor den großen Themen. Eine Geschichte, die von der Suche nach dem Glück angetrieben ist, vom Sterben handelt und die unbändige Lust auf Leben erzählt.

    Regie:             Heiner Kondschak

    Es spielen:      Berthold Biesinger, Heiner Kondschak, Oliver Moumouris, Gerd Plankenhorn,
                           Linda Schlepps

     

    Freitag, 10. März 2017, 20 Uhr im Wilhelma Theater, Tickets gibt es HIER!