Neu im Vorverkauf

    Alle Veranstaltungen, die brandneu im Vorverkauf sind, finden Sie auf dieser Seite. So sind Sie aktuell über unser künftiges Programm informiert und können sich schon früh die besten Tickets sichern!

    Unser gesamtes Veranstaltungsprogramm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

    Der verreckte Hof

    Stubenoper – Gesänge in einer sterbenden Sprache
    Von Georg Ringsgwandl

    Der Hof, der noch vor kurzem Zentrum des Lebens und die Garantie der Existenz war, zerfällt immer mehr. Und auch die Mutter baut ständig ab. Ist sie dement – oder tut sie nur so? Sohn, Tochter und Schwiegersohn sollten sich kümmern, haben aber keine Zeit. Tochter Gerlinde ist als Lehrerin im Schulbetrieb eingespannt, ihr Mann, Leiter der Naturschutzbehörde, ist wegen eines Burnouts nicht belastbar und der Sohn Rupert ist als Manager dauernd unterwegs. Swetlana, eine Hilfskraft aus Ost-Europa, wird engagiert. Doch anstatt alles ins Lot zu bringen, mischt sie die Verhältnisse noch mehr auf.

    Die skurrile Geschichte vom bayrischen Autor und Musikkabarettisten Georg Ringsgwandl spielt auf einem kleinen Hof und verhandelt doch die große Welt. Auf pointierte und hintersinnige Weise werden uns die Widersprüchlichkeiten unseres modernen Lebens zwischen Selbstverwirklichung und Burnout vor Augen geführt.

    Witzig. Musikalisch. Absurd.

    Das 2012 uraufgeführte Volksstück ist in Bayrischer Sprache verfasst. Das Theater Lindenhof zeigt es in einer schwäbischen Fassung.

    Es spielen: Berthold Biesinger, Kathrin Kestler, Linda Schlepps, Stefan Hallmayer
    Musiker: Bernhard Mohl, Erwin Rehling
    Regie: Christoph Biermeier
    Dramaturgie und schwäbische Fassung: Franz Xaver Ott

    Freitag, 6. Juli 2018, 20 Uh, Tickets ab sofort unter diesem LINK!

    Der Freischütz (UA) - Die WLB Esslingen zu Gast im Wilhelma Theater

    Foto: Patrick Pfeiffer

    Der Freischütz (UA)
    Carsten Golbeck, Bernd Feuchtner
    nach der Oper von Carl Maria von Weber, und Johann Friedrich Kind

    Der Dreißigjährige Krieg ist vorbei. Max hat aus Liebe zu Agathe zur Jägerei gewechselt. Doch sein unzuverlässiges Jagdglück lässt ihn und Agathe verzweifeln, da er – so will es der Brauch – nur einen einzigen "Probeschuss" zugestanden bekommt, um sowohl Agathes Hand als auch die Erbförsterei zu erhalten, die ihn vor einem Leben in Armut bewahren würde. Agathe, die ohnmächtig ihrem Schicksal ergeben ist, wird zunehmend von der Angst vor einer möglichen Strafe Gottes geplagt. Und Kaspar, der sich im Krieg mit dem Bösen eingelassen hat, muss diesem binnen 24 Stunden ein Opferbringen, wenn er nicht selbst vom Teufel geholt werden will. Also verführt er den verzweifelten Max dazu, sich ebenfalls mit dem Bösen einzulassen. Zusammen machen sie sich auf zur verrufenen Wolfsschlucht, wo die Freikugeln gegossen werden sollen. Agathe ahnt im Traum die nahende Katastrophe.

     Die Geschichte des Freischütz´ geht auf Protokolle eines Prozesses von 1710 zurück: Vor Gericht stand ein junger Jäger, der sich mit dem Teufel eingelassen haben soll, um seine Kugeln auf das erwünschte Ziel zu lenken. Die Neufassung des Stoffes erzählt vor allem eine Geschichte über Unfreiheit und Angst als Auslöser einer Tragödie.

    "Der Freischütz" entsteht in Kooperation der WLB Esslingen mit dem Studiengang Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

    Vorstellungstermine im Wilhelma Theater:
    Mittwoch, 4. Juli 2018, 19.30 Uhr
    Samstag, 7. Juli 2018, 19.30 Uhr
    Sonntag, 8. Juli 2018, 19.30 Uhr

    Tickets sind ab sofort HIER erhältlich.

    30 Jahre Isny Opernfestival: Kammerkonzert des Festivalensembles

    Ein Kammerkonzert mit Instrumentalist*innen des Isny Opernfestivals (Dozierende und Studierende der Hochschule für Musik und Theater München)

    Das Programm:
    Brahms Violinsonate G-Dur op.78 1. Satz
    Mozart Klavierquartett g-moll KV 478
    Brahms Violinsonate A-Dur op.100 1. Satz
    Brahms Klavierquartett A-Dur op.26

    Der Pianist und Künstlerische Leiter des Isny Opernfestival e.V. Hans-Christian Hauser und der Konzertmeister des Festivalensembles Christian Zahlten sind bekannt für ihr zauberhaft inspiriertes
    musikalisches Zusammenspiel. Zusammen mit zwei weiteren  Instrumentalisten des Festivalensembles bieten sie dem Stuttgarter Publikum einen Abend mit exquisiter Kammermusik.

    Zwei große Klavierquartette (Klavier, Violine, Viola und Violoncello) stehen auf dem Programm:
    Mozarts berühmtes Klavierquartett g-moll wurde von seinen Zeitgenossen als fremdartig und schwierig empfunden, aber das heutige Publikum freut sich an seiner "mozartlich" dramatischen Virtuosität und Beweglichkeit.
    Das A-Dur-Quartett von Johannes Brahms ist voll gesanglicher Themen, die teilweise stark an Schumann erinnern. Typisch für Brahms ist dagegen die radikale Umwandlung der Themencharaktere in der Durchführung: lyrische Gebilde werden in ihr dramatisches Gegenteil verkehrt, das spielerische
    Hauptthema in einen melancholischen Gesang verwandelt.
    Passend ergänzt werden die beiden Quartette durch je einen Satz aus einer der Violinsonaten von Brahms:
    In der G-Dur-Sonate erleben wir seltsamen Schwebezustand zwischen Dur und Moll, zwischen blühender Innigkeit und verhaltener Melancholie.
    Und über die A-Dur-Sonate schreibt der Komponist: "Ein Spätsommertag war’s. Die Nachmittagssonne stand vor ihrem Untergange und strahlte golden über die Wasser und durch die geöffneten
    Fenster zu uns herein. Die Blumengehänge, die über die Ufer des Sees herabfielen, wurden zu neuen glutvollen Farben erweckt und sandten ihren Duft herüber."

    Das Kammerkonzert findet im Rahmen des Isny Opernfestivals statt, dessen
    reichhaltiges Programm in Isny, München und Stuttgart Sie auf dieser
    Webseite entdecken können:
    www.isny-oper.de

    Donnerstag, 5. Juli 2018, 19 Uhr
    Karten sind unter diesem LINK erhältlich