Demnächst im Wilhelma Theater

    Sie wollen wissen, was im Wilhelma Theater in der nächsten Zeit so passiert? Dann sind Sie hier richtig!

    Hier erfahren Sie, was Sie keinesfalls verpassen sollten!

    Das vollständige Veranstaltungsprogramm mit direkter Online-Buchungsmöglichkeit finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.  

    Daniil Charms: FÄLLE.FALLEN

    Zeichnung: Daniil Charms

    Keine Inhaltsangabe

    Wenn Sie zu uns kommen, vergessen Sie alles, was Sie in allen Theatern zu sehen gewohnt sind. Vieles wird Ihnen vielleicht unsinnig erscheinen. Wir nehmen das Sujet dramaturgisch. Es entwickelt sich anfangs einfach, wird dann plötzlich von scheinbar nebensächlichen, offenkundig sinnlosen Momenten unterbrochen. Sie sind erstaunt. Sie wollen die gewohnte, logische Gesetzmäßigkeit wiederfinden, die Sie im Leben zu sehen vermeinen. Aber die wird es hier nicht geben: Warum nicht? Weil der Gegenstand und die Erscheinungen, aus dem Alltagsleben auf die Bühne übertragen, ihre ‚Lebens‘-Gesetzmäßigkeit verlieren und eine andere erlangen – die des Theaters. Erklären werden wir sie nicht. Um die Gesetzmäßigkeit einer Theatervorstellung zu begreifen, muss man sie sehen.

    Daniil Charms (u.a.): Oberiu. Vereinigung der realen Kunst. Manifest, 1928

     

    Es spielen die Studierenden der Schauspielschule Wiktor Grduszak, Cora Kneisz, Natalja Maas, Jonas Matthes, Liliana Merker, Félicien Moisset und Jakob Spiegler

    Regie Jozef Houben Bühne & Kostüme Alois Ellmauer Dramaturgie Franziska Kötz

    Premiere im Wilhelma Theater am Freitag, den 9. Oktober 2020 um 19.30 Uhr
    Weitere Vorstellungen am 17. und 18. Oktober 2020, am 6., 7., 19., 20. und 27. November 2020 sowie am 4. und 5. Dezember 2020, jeweils um 19.30 Uhr

    Karten sind ausschließlich online HIER erhältlich!

    Oper légère: Fideleonore

    Foto: Monique Urbanski

    Fideleonore
    zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven

    Ganz legere machen Franziska Dannheim und Jeong-Min Kim nun das Duzent ihrer Opernbearbeitungen voll: Beethovens einzige Oper ist eine Ode an Freiheit und Liebe, zu der er mehrere Anläufe benötigte. Namensgebend ist die Treue der eigentlichen Titelheldin Leonore. Heroisch rettet sie, verkleidet als Mann, ihren Gemahl aus dem Gefängnis. Melodramatische Befreiungsoper trifft Singspiel-Komödie zur Kampfansage gegen jede Form der Diktatur – eine Ode an die Freude!

    Mit Franziska Dannheim und Jeong-Min Kim

    Aufgrund des derzeit beschränkten Platzangebots finden zwei Vorstellungen statt!
    16. Oktober 2020, 17 und 20 Uhr

    Tickets gibt es ausschließlich online HIER!

    Theater Lindenhof: Der Herzerlfresser

    Foto: Richard Becker

    DER HERZERLFRESSER
    Modernes Volksstück von Ferdinand Schmalz

    Vor den Toren der ländlichen Kleinstadt ist auf sumpfigem Grund ein neues Einkaufscenter errichtet worden. Ein Prestigeobjekt des Bürgermeisters, das Stadt und Region attraktiver machen soll. Doch schon vor der Eröffnung zeigen sich erste Risse im Beton, das Moorwasser drängt nach oben. Schließlich wird im Moor eine Frauenleiche ohne Herz entdeckt. Als eine zweite folgt, scheint sich eine Mordserie anzubahnen. Weil der Bürgermeister die Eröffnungsfeier gefährdet sieht, beauftragt er den Nachtwächter Andi mit verdeckten Ermittlungen. Dessen Herz schlägt für Florentina, die draußen im Sumpf lebt. Diese verfällt allerdings nach und nach einem charismatischen Fremden, der eine Berührung verspricht, die keine Trennung kennt und eine Liebe, in der man sich auflösen wird. Fußpflegerin Irene, die ihr Herz an den Bürgermeister verloren hat, zieht mit ihrem Studio hinaus ins neue Zentrum. Der eifrige Ermittler Andi will dem „Herzerlfresser“ eine Falle stellen und ihn ködern – mit einem Frauenherzen natürlich.

    Vor dem Hintergrund einer 1786 in der Steiermark erfolgten Mordserie hat Ferdinand Schmalz eine groteske, tragikomische Krimifarce über Liebe, Kapitalismus und Konsum verfasst.
    Der 1985 in Graz geborene Autor Ferdinand Schmalz wurde bereits mit einigen renommierten Literatur- und Theaterpreisen ausgezeichnet, zuletzt erhielt er 2018 den Nestroy-Theaterpreis für seine „jedermann (stirbt)“-Inszenierung amWiener Burgtheater.

    Regie: Christoph Biermeier
    Bühne u. Kostüme: Claudia Rüll Calame-Rosset

    24. Oktober 2020, 20 Uhr

    Tickets gibt es ausschließlich online HIER!