Neu im Vorverkauf

    Alle Veranstaltungen, die brandneu im Vorverkauf sind, finden Sie auf dieser Seite. So sind Sie aktuell über unser künftiges Programm informiert und können sich schon früh die besten Tickets sichern!

    Unser gesamtes Veranstaltungsprogramm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

    Unser Betrieb läuft wieder normal - fast!

    Nach langer Pandemiephase dürfen wir nun endlich wieder unter weitgehend normalen Bedingungen spielen. Hierüber freuen wir uns wirklich  sehr!
    Eine Kontrolle Ihres Impf- oder Teststatus findet nun nicht mehr statt, wir bieten wieder Catering vor der Vorstellung und in den Pausen an und auch unsere Garderoben haben wieder für Sie geöffnet.

    Allerdings sind die Infektionszahlen aktuell weiterhin hoch. Wir empfehlen daher weiterhin, zum Schutz unserer Gäste und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Tragen einer medizinischen Maske in unseren Innenräumen festzuhalten. Wir möchten so auch unsere Spielfähigkeit weitestgehend erhalten, da hohe Personalausfälle in der Belegschaft schnell zu Vorstellungsausfällen führen können.

    Halten Sie innerhalb des Gebäudes bitte auch weiterhin wie gewohnt Abstand, denken an die Hust- und Nießetikette sowie ans regelmäßige Händewaschen. Desinfektionsmittel stehen weiterhin in unserem Foyer bereit.

    Vielen Dank für Ihre Solidarität und Ihre Mithilfe!

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

    Stand: 08. Juni 2022

    Theater Lindenhof: Gaisburger Marsch

    Schwäbisch à la carte

    Todesmutig stürzen sich Wolfram Karrer und Gerd Plankenhorn in die Kochtöpfe Schwabens, verkosten regionale Spezialitäten und gucken weit über den Tellerrand hinaus – musikalisch vertont, geschnitten oder auch am Stück. Schwäbische Kleinkunst mit Biss und deftiger Musik! Dafür werfen sich die beiden ins „Häs“ und kochen ums Überleben.
    Gesänge zu Speis und Trank – Die Liebe zum Ländle geht eben manchmal durch Mark und Bein!


    Es spielen: Wolfram Karrer und Gerd Plankenhorn
    Regie: Heiner Kondschak

    Freitag, 9. Dezember 2022, 20 Uhr

    Karten sind HIER erhältlich!

    Theater Lindenhof: Hinter eines Baumes Rinde

    Heinz Erhardt mit viel Musik

    Das altbewährte Duo Susanne Hinkelbein und Berthold Biesinger präsentiert einen Abend der Sprachkunst, Wortakrobatik und Freude am verbalen Sinn für Unsinn. Begleitet von Rittersmännern, Schelmen, Schelminen, Fata- und Mutta-Morgana und wilden Tieren. „Die Augen sind nicht nur zum Sehen, sind auch zum Singen eingericht‘ – wie soll man es denn sonst verstehen, wenn man von Augenliedern spricht“. Mit Liedern und Klavierkompositionen von Heinz Erhardt.

    Von und mit: Berthold Biesinger und Susanne Hinkelbein
    Regie: Udo Zepezauer
    Rechte: Der große Heinz Erhardt, Lappan Verlag in der Carlsen Verlag GmbH, Hamburg

    Ein Gastspiel des Theater Lindenhof

    Sonntag, 11. Dezember 2022, 18 Uhr

    Karten sind HIER erhältlich!

    Spätzle mit Soß' - Nachschlag! - Die Silvestervorstellungen im Wilhelma Theater (mit Party!)

    Zwei Mundartisten auf Forschungsreise
    Nach dem großen Erfolg „Spätzle mit Soß!“ haben sich die beiden Schwabologen Josef und Robert erneut in die Recherche gestürzt, Wissenschaft und Forschung, Literatur und Kunst befragt, um herauszufinden: Wo liegen die Anfänge des Schwabentums? Aus welchen Molekülen setzen sich diese besonderen Menschen zusammen und wie wurden sie zu dem, was sie sind? Bewaffnet mit einem Tageslichtprojektor nehmen sie das Publikum mit auf eine turbulente ethnologische Forschungsreise. Mit einer gehörigen Portion Schwäbstik und musik-alkalischen Experimenten, wird der Erkenntnisgewinn hoch und der Spaßfaktor sogar wissenschaftlich nachgewiesen. „Spätzle mit Soß – Nachschlag!“ liefert Mund-Artistik vom Feinsten.
    Ein vergnügliches Programm zum Ausklang des alten Jahres!
    Es spielen: Berthold Biesinger & Bernhard Hurm
    Regie: Boris Rosenberger
    Musikalische Leitung: Wolfram Karrer
    Ein Gastspiel des Theater Lindenhof
    31. Dezember 2022, 18 und 21.30 Uhr

    Karten sind ab sofort HIER erhältlich!

    Im Anschluss an die Nachtvorstellung findet wieder unsere beliebte Silvesterparty im Theaterfoyer statt. Eintritt dazu ist frei.

    Hans und Grete (UA)

    Am 18. Oktober 1977 fand man im Hochsicherheitstrakt der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim in ihren Zellen drei tote Inhaftierte, über deren Status sich die deutsche Gesellschaft bis heute nicht abschließend geeinigt hat. Waren es gewöhnliche Kriminelle? Politische Gefangene? Terroristen? Kämpfer für eine bessere Welt?

    Die Oper „Hans und Grete“ versucht die innere Struktur der „Rote Armee Fraktion“ von der politischen Aktion zum Terrorismus nachzuvollziehen und zu verstehen, was diese Entwicklung heute für uns bedeuten kann.

    Das Textmaterial
    Der größte Teil der verwendeten Texte sind Originalzitate von Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof, Andreas Baader und Holger Meins aus verschiedensten Quellen wie Briefen, Kassibern, Manifesten, Eingaben, Tonaufnahmen, Interviews. Dazu kommen Zitate aus dem ikonographischen Umfeld der RAF (Leviathan, Moby Dick, Hänsel und Gretel) sowie aus Gerichtsprotokollen, Gesetzen und Arztberichten.
    In freier Montage der Zitate werden einige Grundkonstellationen ideologischer / psychologischer / zwischenmenschlicher / zeitgeschichtlicher Art evoziert. Dabei geht es weniger um das Nacherzählen des damals Geschehenen als um den Prozess der Radikalisierung und die Erforschung der eigenen Haltung aus heutiger Perspektive.

    Der Körper als Klangquelle
    Ein älterer Schauspieler und eine jüngere Schauspielerin werden sich mit den Texten der vier RAF-Leute auseinandersetzen. Die Körperklänge und Körperimpulse der beiden – Sprache, Atem, Herzschlag, Muskelkontraktion etc – werden von Kontaktmikrophonen abgenommen. Die Körper werden in einer Mischung aus Vampirismus und Zwangsernährung akustisch ausgeschlachtet - („Unsere letzte und stärkste Waffe ist unser Körper, ihn haben wir kollektiv eingesetzt.“ Holger Meins) - und diese Impulse vom Sounddesigner Felix Nagl am Abend live elektroakustisch weiterverarbeitet.
    Die chinesische Komponistin Huihui Cheng, die u.a. in Stuttgart und am IRCAM in Paris studiert hat, hat dazu Musik für ein 11köpfiges Sängerensemble geschrieben, Projektionen der Protagonisten, Geister, Dämonen, Alpträume. Es wird keine Instrumente geben. Alle Klänge werden von menschlichen Körpern und der Elektronik produziert.
    Die beiden in zwei Greenscreen-Räumen gefangenen Schauspieler und die sie bedrängenden Sänger werden von Live-Kameras beobachtet, deren Bilder vom Video- und Lichtdesigner Felix Hecker verarbeitet und im Keying-Verfahren auf eine Silhouette von Moby Dick projiziert werden. Moby Dick, der Leviathan, der Staat, das Ungeheuer, das Ziel.

    Hans und Grete
    Musik: Huihui Cheng
    Live-Elektronik: Felix Nagl
    Licht und Live-Video: Felix Hecker
    Konzeption: Birgit Angele
    Libretto: Bernd Schmitt
    Musikalische Leitung: Bernhard Epstein
    Regie: Bernd Schmitt
    Bühne und Kostüme: Birgit Angele

    Studierende der Opernschule und des Studiengangs Neue Musik der HMDK Stuttgart
    Sopran: Annija Adamsone, Danielle Barash, Dominika Majdanová
    Mezzosopran: Jasmin Hofmann, Christina Maier, Elena Tasevska
    Tenor: Leopold Bier,  Adam Brusznicki, Lars Tappert
    Bariton: Will Kim, Frazan Kotwal
    Die Frau: Lena Entezami
    Der Mann: Werner Strenger

    21. und 29.01.2023 sowie 2. und 3.02.2023 jeweils 20 Uhr und 4.2.2023, 18.30 Uhr
    Tickets ab sofort HIER!