Neu im Vorverkauf

    Alle Veranstaltungen, die brandneu im Vorverkauf sind, finden Sie auf dieser Seite. So sind Sie aktuell über unser künftiges Programm informiert und können sich schon früh die besten Tickets sichern!

    Unser gesamtes Veranstaltungsprogramm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

    Who`s afraid of Baroque? Vincenzo Capezzuto e Soqquadro Italiano

    Musik von A. Stradella, A. Piccinini, L. Rossi, G. C. Cortese, A. Falconieri, D. Mazzocchi, G. B. Vitali, D. Micheletti, D. Gabrielli, S. de Murcia und traditionelle italienische Musik.

    Zum Auftakt:  Alice Rossi (Sopran, Opernschule der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart)

    Who’s afraid of Baroque? ist kein Theaterstück wie es dem Titel nach scheint und noch weniger ein Konzert nach klassischem Muster. Es ist ein bunter und aufregender Querschnitt der Musik und der italienischen Kultur des Seicento: ein Dialog zwischen Antike und Moderne, ein raffiniertes Spiel der Fusion zwischen Improvisation, Jazz, Commedia dell’Arte und Swing.

    Vincenzo Capezzuto ist Tänzer und Sänger: er war zwischen 2005 und 2011 Solotänzer der italienischen Tanzkompanie Aterballetto und in derselben Position u.a. auch beim English National Ballet. 2009 wurde er von Christina Pluhar als Sänger entdeckt und ist seitdem regelmäßig mit deren Ensemble L’Arpeggiata als Solist auf Bühnen wie der Carnegie Hall in New York oder bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen zu Gast. Mit dem Regisseur Claudio Borgianni gründete er das gattungsübergreifende Kunstprojekt Soqquadro Italiano, mit dem er u.a. auf der Biennale von Venedig zu erleben war.

    Eine Veranstaltung des Italienischen Kulturinstituts Stuttgart und der Opernschule der HMDK Stuttgart in Zusammenarbeit mit dem Wilhelma Theater und dem Verein „Freunde des Italienischen Kulturinstituts Stuttgart e.V.“.

    Samstag, 29. Februar 2020, 19.30 Uhr im Wilhelma Theater - Tickets gibt's HIER!

    Mitglieder der Dante Gesellschaft e.V. Stuttgart und des IIC erhalten ermäßigte Tickets.
    Gruppenbuchungen ab 10 PAX sind unter kbb(at)wilhelma-theater(dot)de möglich.

    Oper légère: Der Barbier von Sevilla

    Frisch rasiert, glatt intrigiert

    Mit dem siebenten Streich in Sachen „Oper légère“ begeben sich die beiden Vollblut-Musikerinnen Franziska Dannheim und Jeong-Min Kim in die heiteren Gefilde der Opernlandschaft. Rossinis Meisterwerk war als Karnevalsoper in Auftrag gegeben, was deutlich zu hören ist: Ein absolutes Feuerwerk an brillanten Melodien rund um die amüsant intriganten Verliebungs-, und Verkleidungspläne des Figaro.
    Dannheim, die Opernverführerin, singt und spielt erneut alle Rollen, von den Zuschauern freudig unterstützt und erläutert das mehr oder minder alberne Gebaren zwischen dem eitlen und geldgierigen Doktor Bartolo, seinem entzückt entzückenden Mündel Rosina und deren Schwarm Graf Almaviva. Dies ist die Vorgeschichte zu Mozarts „Figaros Hochzeit“. Die Textgrundlage entstammt ebenfalls der spitzen Feder eines Monsieur Beaumarchais und seiner Barbier-Trilogie.

    Samstag, 14. März 2020, 20 Uhr
    Tickets sind ab sofort HIER erhältlich!

    Oliver Steller spricht und singt Robert Gernhardt „hell&schnell“

    „Der Künstler geht auf dünnem Eis. Erschafft er Kunst? Baut er nur Scheiß?“ 

    Robert Gernhardt wurde am selben Tag geboren wie Heine und Heino. Als Gernhardt der Heine-Preis verliehen wird, frotzelt Loriot, er solle mal nachsehen, ob da nicht Heino-Preis drunter stehen würde.

    Humor und Liebe, Alltag und Leben sind die Themen bei Robert Gernhardt. Seine große Kraft liegt im Privaten. Er weiß schon lange, dass Wein besser als Sex ist. Seine Gedichte sind leicht und humorvoll. So, wie seine Vorbilder Wilhelm Busch, Christian Morgenstern und Loriot, ist Robert Gernhardt ein messerscharfer Beobachter und in einer Zeit, in der uns das Lachen schon mal im Halse stecken bleibt, ein gutes Gegengift. Robert Gernhardt schenkt uns das befreite Lachen, wie wir es kaum noch kennen.

    Der rote Faden des Abends ist das Leben Robert Gernhardts, der als Kind von Estland nach Posen übersiedelt und nach dem Krieg auf Umwegen nach Göttingen flieht. In den 60ern hockt er auf Apfelsinen-Kisten, ist aber weitestgehend unpolitisch, schreibt in den 70ern für Otto Waalkes, gründet in den 80ern die Satirezeitschrift Titanic, wird in den 90ern mit Preisen überhäuft und schreibt ab dem Millennium über seine Krankheiten, die er als „Schangse“ sieht.

    Oliver Steller, Jahrgang ´67, ist die „Stimme deutscher Lyrik“ FAZ. Von Hause aus Musiker, hat er auch in diesem Programm viele Gedichte vertont. Sein lyrischer Plauderton führt durch den Abend und macht Robert Gernhardt zu einem Gesamtkunstwerk, das heiter und unterhaltsam, aber auch sehr tiefsinnig ist!

    Samstag, 7. März 2020, 20 Uhr

    Tickets gibt es ab sofort HIER!

    Franz Schubert: Die schöne Müllerin

    Eine Produktion des Isny Opernfestivals

    Serguei Afonin, Bariton aus Sankt Gallen, war im Juli 2019 im Wilhelma-Theater in der Partie des Zaren Saltan in der gleichnamigen Oper zu Gast. Auch aus den vorigen fünf Produktionen des Isny Opernfestivals ist der dem Stuttgarter Publikum bekannt. Gemeinsam mit Hans-Christian Hauser, dem Künstlerischen Leiter des Isny Opernfestivals, präsentiert er am ersten Märztag Schuberts berühmten romantischen Liederzyklus "Die schöne Müllerin".

    In dieser Vertonung von 25 Gedichten aus den Papieren eines reisenden Waldhornisten von Wilhelm Müller befindet sich ein junger Müllersgeselle auf Wanderschaft. Er folgt dem Lauf eines Baches, der ihn zu einer Mühle führt. Dort verliebt er sich in die Tochter seines neuen Meisters. Doch die angestrebte Liebesbeziehung zur schönen und für ihn unerreichbaren Müllerin scheitert. Zwar scheint sie ihm vielleicht zunächst nicht abgeneigt. Doch dann wendet sie sich einem Jäger zu, denn dieser hat den angeseheneren Beruf und verkörpert Maskulinität und Potenz. Aus Verzweiflung darüber ertränkt sich der unglückliche Müller im Bach, der im Liederzyklus selbst den Rang einer teilnehmenden „Figur“ einnimmt: der Bach singt ein wehmütiges Schlaf- und Todeslied für den Müller, der in ihm ruht wie im Totenbett.

    Serguei Afonin, Bariton
    Hans-Christian Hauser, Klavier

    Sonntag, 1. März 2020, 18 Uhr
    Tickets gibt es HIER!

    Faust spielen

    Vom Himmel durch die Welt zur Hölle?

    Der Faust: Es gibt wohl kaum ein Theaterstück, das so tiefe Spuren in den vergangenen zweihundert Jahren hinterlassen hat. Die Figur galt uns als Vorbild, bedient sich Faust doch seines eigenen Verstandes - ganz im Sinne der Aufklärung. Was aber, wenn er mit seinem Verstand Grenzen überschreitet? Was aber, wenn er den Pakt mit dem Teufel eingeht? „Drum hab ich mich der Magie ergeben / ob mir durch Geistes Kraft und Mund / Nicht manch Geheimnis würde kund." Was kommt, wenn man die Vernunft aufgibt? Diese Frage hat Goethe umgetrieben und auch wir stehen heute an einer solchen Wegegabelung.

    In der Theater Lindenhof- Fassung wird kein klassischer, historischer Faust auf die Bühne gebracht, vielmehr werden Fragen von heute, die auch viele junge Menschen beschäftigen dürften, an den fast 200 Jahre alten Text gestellt: Wie ist das Verhältnis der Geschlechter untereinander? Wieso gibt es die Gentrifizierung? Wie verhalten wir uns zu Kriegen, Flucht und Vertreibung? Wie funktioniert der moderne, liberale Kapitalismus in Zeiten der Globalisierung? Erstaunlicherweise findet sich all dies in der einen oder anderen Form schon in Goethes verschiedensten Faust-Schriften und das macht den Text und die Beschäftigung damit auch heute noch interessant und lohnend.

    Die Faust-Inszenierung des Theater Lindenhof ist besonders für ein junges Publikum geeignet. Zeitgemäße multimediale Theatermittel wie Videoeinspielungen und elektronische Musik kommen zum Einsatz.

    Regie: Christoph Biermeier
    Dramaturgie: Georg Kistner
    Musikalische Leitung: Thomas Unruh
    Bühne & Kostüme: Claudia Rüll Calamet-Rosset

    Es spielen: Stefan Hallmayer, Gerd Plankenhorn, Linda Schlepps

    Montag, 09.03.2020, 20 Uhr

    Tickets gibt es HIER!

    Vergünstigte Gruppentarife für Schulen sind buchbar unter kbb(at)wilhelma-theater(dot)de sowie telefonisch: 0711 95488461

    Rain Man mit Richy Müller

    Richy Müller in „Rain Man“
                                        
    Der Autohändler Charlie Babbitt steht kurz vor der Pleite, doch gibt er weiterhin den erfolgreichen Geschäftsmann, fädelt zwielichtige Geschäfte ein und scheucht seine Angestellten herum. Nach dem Tod seines Vaters, den er wegen eines Streites zehn Jahre nicht gesehen hatte, erlebt der gefühllose Yuppie eine böse Überraschung: das gesamte Vermögen geht an einen mysteriösen, anonymen Erben in einer Klinik, der sich auch noch als sein älterer Bruder entpuppt. Um an das Geld zu gelangen entführt Charlie den autistischen Raymond aus dem Heim. Die lange Autofahrt von Cincinnati nach Los Angeles steht jedoch unter keinem guten Stern und wird zur Gratwanderung zwischen Komik und Drama. Denn Charlie hat nur wenig Verständnis für die kauzige Art seines Bruders - vom mangelnden Einfühlungsvermögen einmal abgesehen.
    Erst allmählich gibt es eine zarte Annäherung, der am Ende fast so etwas wie die Läuterung des kleinen Bruders folgt. Der selbstverliebte Charlie bemerkt, dass Raymond zwar kaum vernünftig mit seiner Umwelt kommunizieren kann, aber ein sensibler Mensch ist, der über ein außergewöhnliches Zahlengedächtnis verfügt. Beide kommen sich näher und der abenteuerliche Road - Trip wird zur lebensverändernden Erfahrung.

    Die Geschichte orientiert sich an einem US-amerikanischer Film aus dem Jahre 1988 von Barry Levinson mit Dustin Hoffman und Tom Cruise in den Hauptrollen, der mit Auszeichnungen regelrecht überhäuft wurde.

    Die Zuschauer können sich auf ein Wiedersehen mit dem Tatort Kommissar Richy Müller und dem TV-Star Markus Frank freuen, die in den Rollen der ungleichen Brüder großes Kino auf die kleine Bühne des Wilhelma Theaters bringen werden. Markus Frank ist dem breiten Publikum durch seine Film- und Fernsehrollen im ZDF - wie z.B. „Traumschiff“, „Wege zum Glück“, „Unser Charly“ oder SOKO Wismar bekannt.

    Mit: Markus Frank, Theresa Hager, Richy Müller, Hendrik Pape/Bernd Gnann, Birgit Reutter und Heinz Roeser-Dümmig
    Inszenierung: Christian Nickel
    Bühne: Martin Kinzlmaier
    Kostüme: Nicola Stahl
    Musik: Georg Stankalla

    ab 9. April 2020 bis 19. April 2020 10x zu sehen! Für Tickets bitte HIER klicken!