Demnächst im Wilhelma Theater

    Sie wollen wissen, was im Wilhelma Theater in der nächsten Zeit so passiert? Dann sind Sie hier richtig!

    Hier erfahren Sie, was Sie keinesfalls verpassen sollten!

    Das vollständige Veranstaltungsprogramm mit direkter Online-Buchungsmöglichkeit finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.  

    Richard Strauss: Ariadne auf Naxos

    Im Rahmen des 30. Isny Opernfestivals inszeniert Hans-Christian Hauser die Oper "Ariadne auf Naxos" von Richard Strauss: ein heiteres Werk, das spielerisch und amüsant den scheinbaren Gegensatz zwischen den Künstlern der seriösen Oper und denen der leichten Muse behandelt.

    Ein junger Komponist hat den Auftrag bekommen, eine Oper für ein Fest im Hause eines reichen Mäzen zu schreiben. Voll Hingabe an seine idealisch-romantische Opernkomposition fiebert der junge Künstler zusammen mit den Opernsängern auf seine Premiere hin. Doch plötzlich werden sie mit einer Truppe von gauklerhaften, durchtriebenen Schauspielern unter der Leitung der hübschen Zerbinetta konfrontiert, die ohne Absprache mit dem Komponisten ebenfalls eingeladen worden sind.
    Der Mäzen, der kein Gespür dafür hat, dass die beiden Gruppen künstlerisch und charakterlich nicht zusammen passen, hat mit seinem Geld die Macht, durchzusetzen, was ihm in den Sinn kommt: er zwingt sie kurzerhand in eine gemeinsame Abendveranstaltung, mit der Vorgabe, sie sollen doch einfach eine Oper zusammen spielen.

    Das Isny Opernfestival feiert Jubiläum: seit dreißig Jahren erhalten begabte Studierende und junge Absolventinnen und Absolventen verschiedener Musikhochschulen die Chance, Opernpartien zu entwickeln und zu erproben. Auch im Orchestergraben wird mit jungen Musikerinnen und Musikern das Spiel zu einem feinen Ensembleklang geformt.

    Inszenierung und musikalsiche Leitung: Hans-Christian Hauser

    Sonntag, 24. Juni 2018, 19 Uhr
    Karten gibt es HIER!

    Zum allerletzten Mal: Homo Faber

    Nach dem Roman von Max Frisch

    Die allerletzte Vorstellung nach 95 Aufführungen der Erfolgsproduktion vom Theater Lindenhof!

     „Ich glaube nicht an Fügung und Schicksal, als Techniker bin ich gewohnt, mit den Formeln der Wahrscheinlichkeit zu rechnen“ – so beschreibt Walter Faber in einem klaren Satz sich und seine Welt. Und dann, entgegen aller Wahrscheinlichkeit, begegnet er dem Unvorhersehbaren, das seine Welt, seine Gefühle und seinen Verstand verwirrt: Durch eine Kette von Zufällen begegnet er der jungen Sabeth. Ausgerechnet sie, die ihn an seine Jugendliebe Hanna erinnert, wird zu seinem Schicksal. Er verliebt sich und beginnt mit ihr eine Reise durch Europa. Er ahnt, was er nicht wissen will: dass sie seine Tochter ist. Doch dann stirbt Sabeth und ihr überraschender Tod erschüttert Fabers Weltbild. Er scheitert an der Unberechenbarkeit des Lebens, das ihn mit seiner Schuld und mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert.

    Die Theater-Lindenhof-Inszenierung hält sich dicht an den Originaltext und konzentriert sich auf die Innenwelt Fabers, in die der Zufall, das Unvorhergesehene eindringt. Rückblickend erzählt Walter Faber (Sebastian Schäfer) die Chronologie der Ereignisse. Durch die Stimmen der anderen Figuren (Cornelius Nieden, Kathrin Kestler), die ihn entlarven, sein verfehltes Leben aufdecken und ihn unbarmherzig durch die letzten Monate seines Lebens treiben, wird die Diskrepanz zwischen Fabers Selbstsicht und der Wirklichkeit dem Zuschauer vor Augen geführt. Diesem Erkenntnisprozess haften – aller Tragik zum Trotz – zuweilen auch sehr komische Züge an. Die inneren Stimmen lassen den Techniker schließlich verstummen und führen den Menschen Walter Faber zur Annahme seines Schicksals.

    Es spielen: Sebastian Schäfer, Cornelius Nieden, Kathrin Kestler
    Regie: Christof Küster
    Kostüme und Bühne: Maria Martinez Peña

    Samstag, 30. Juni 2018, 20 Uhr

    Karten erhalten Sie online unter diesem LINK

    Gruppentarife sind buchbar unter kbb(at)wilhelma-theater(dot)de sowie telefonisch: 0711 95488461

    In der schönen neuen Welt - Eine Collage zu Shakespeares Romeo und Julia

    Ein Musiktheaterprojekt des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums

    Romeo und Julia ist eine Brennpunktgeschichte unserer modernen westlichen Gesellschaft. Diese Gesellschaft ist durch eine soziale Spaltung gekennzeichnet. Stellvertretend dafür stehen sich bei Shakespeare zwei verfeindete Familien gegenüber. Diese zwei, jeweils in kleinere Untergruppen unterteilte Großfamilien, man könnte sie auch „Stämme“ nennen, sind bei zunehmender Entfremdung gegenüber staatlicher Autorität und allgemein gegenüber allem Alten noch die einzigen Gruppen, die den Jungen im Stück ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln. Alle Jungen definieren sich über diese Zugehörigkeit und wehe, es schert einer aus!

    So wird der liebevolle und liebenswürdige, hoffnungsvoll romantische Romeo zum Außenseiter. Er versucht sich eben nicht mittels seiner Herkunft, sondern mittels seiner Zukunft, die er in der Liebe zu Julia sieht, zu verwirklichen. Damit ist kurz vor Schluss alles für ein makabres und trickreiches romantisches Weltflucht-Happyend der beiden bedingungslos Liebenden vorbereitet. Doch dann kommt alles ganz anders…

    Die Schülerinnen und Schüler werden bei dieser Produktion nicht einfach ein bereits existierendes, in sich geschlossenes Werk reproduzieren, sondern sich kreativ mit Shakespeares Romeo und Julia auseinandersetzen. Sie sorgen also nicht nur für Bühne und Kostüme, spielen im Orchester und übernehmen als Choristen und Solisten auf der Bühne sämtliche Partien, sondern entwerfen auch neue Dialogszenen in deutscher Sprache.

    Diese montieren sie in ein Szenarium ein, dessen Rückgrat im Wesentlichen Shakespeares Romeo und Julia bildet, um Szenen zu verbinden oder sie aus heutiger Sicht neu zu beleuchten. So bauen wir letztlich eine eigene Romeo und Julia-Fassung, die sich ausgehend vom Verona des 16. Jahrhunderts, vermittelt über das Nachkriegs-Amerika der 1950er Jahre mit der heutigen Situation auseinandersetzt.

    Chor, Orchester und Solistinnen und Solisten des Eberhard-Ludwigs-Gymnasiums

    Leitung: Andrea Amann, Katharina Dargan, Gereon Müller, Dirk Siegel

    Das Stuttgarter Eberhard-Ludwigs Gymnasium hat seit dem Schuljahr 2013/2014 in enger Kooperation mit  der HMDK Stuttgart und der Musikschule Stuttgart zur Exzellenzförderung für musikalische Hochbegabungen einen Musikgymnasium-Zug, den ersten in Baden-Württemberg.

    Vorstellungen am:
    Freitag, 20.7., 19 Uhr
    Samstag, 21.7., 19 Uhr
    Sonntag, 22.7., 19 Uhr

    Tickets sind ab 4. Juni 2018 online über Reservix sowie an der VVK-Stelle des Wilhelma Theaters erhältlich.

    Preise: 18 / 14 / 10 / 5 € und Ermäßigungen.