Demnächst im Wilhelma Theater

    Sie wollen wissen, was im Wilhelma Theater in der nächsten Zeit so passiert? Dann sind Sie hier richtig!

    Hier erfahren Sie, was Sie keinesfalls verpassen sollten!

    Das vollständige Veranstaltungsprogramm mit direkter Online-Buchungsmöglichkeit finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.  

    Oper légère: Die Zauberflöte

    Mozarts Kassenschlager Nr.1 lässt als vielschichtiges Mysterienspiel im orientalischen Gewand sämtliche Interpretations-Möglichkeiten zwischen Zauber-Märchen und Freimaurer-Manifest, Aufklärung und Wiener Volkskomödie zu. Dabei stellt Franziska Dannheim mit geschmeidigem Sopran nicht nur alle Partien inklusive Koloratur-Königin der Nacht und Sarastro-Baß vor, die gebürtige Schwäbin erläutert erfrischend unverkrampft geschichtliche und musikalische Zusammenhänge zu den Gegensätzlichkeiten von Tag und Nacht, Intellekt und Gefühl, Mann und Frau. Nicht nur in den zauberhaften Melodien, auch im Entwicklungsprozess von Tamino und seinem Alter Ego Papageno taucht wiederholt die Zahl Drei auf – eben aller guten Dinge: Drei Damen, drei Knaben, drei Tore, drei Musikinstrumente – von Jeong-Min Kim am Flügel brilliant präsentiert. „Das klinget so herrlich, das klinget so schön“!

    15. Dezember 2018, 20 Uhr

    Kabale und Liebe / Der Autofriedhof - Ein Doppelabend

    Auch dieses Jahr präsentieren wieder zwei Absolventen des Studiengangs Regie der Folkwang Universität der Künste Essen/Bochum - neben der HMDK eine weitere, renommierte Ausbildungsstätte für den theatralen Nachwuchs - ihre Abschlussproduktionen. Freuen Sie sich auf diesen Doppelabend mit zwei spannenden Inszenierungen des Regienachwuchses!

    Friedrich Schiller: KABALE UND LIEBE

    Ferdinand von Walter, der Sohn des Präsidenten, liebt Luise Millerin, ein einfaches Bürgermädchen. Und sie liebt ihn. Ihre Liebe gerät ins Schussfeld unterschiedlichster Interessen, alles scheint sich gegen die Zwei verschworen zu haben. Intrigen werden gesponnen, Hochzeiten beschlossen, Briefe erzwungen. Ferdinand und Luise, im festen Glauben an das Überleben ihrer Liebe, werden getrieben – in den Zwiespalt, die Lüge, den Widerstand und schließlich bis zum Äußersten.
    Die einstündige Fassung konzentriert sich auf den Hauptstrang der Geschichte.
    Die radikale Kürzung legt die Grundbedürfnisse der Figuren offen und macht die Rücksichtslosigkeit in ihren Absichten deutlich.

    Regie: Remo Philipp
    Bühne und Kostüme: Sophie Lenglachner
    Mit: Yannik Heckmann, Rudolf Klein, Anne Stein, Florian Schmidtke, Maximilian Strestik und Anne Weise

    Fernando Arrabal: DER AUTOFRIEDHOF

    In „Der Autofriedhof“ leben Menschen in einer Welt aus Autoschrott. Sie sind in sinnlosen Abläufen gefangen. Jegliche zwischenmenschlichen Beziehungen sind von Gewalt bestimmt. In einem surrealen Endzeitszenarium wird eine Gesellschaft gezeichnet, der es an gemeinsamen Visionen mangelt und deren Menschen sich in diesem Zustand verloren haben.

    Regie: Selina Girschweiler
    Kostüme: Mara Zechendorff
    Bühne: Sophie Charlotte Fetten
    Musik: Benedikt ter Braak
    Mit: Benedikt ter Braak, Mahalia Horvath, Minju Kim, Jan Kollenbach, Clara Kroneck, Leonhard Meier, Franziska Roth

    Vergünstigte Tickets für Schulen und Gruppen erhalten Sie unter kbb(at)wilhelma-theater(dot)de oder Tel. 0711 95 48 84 61

    19. Dezember 2018, 20 Uhr im Wilhelma Theater - Karten unter diesem Link!

    George Bailey & David Whitley: spirituals - lyricals - classicals

    Das traditionelle Konzert im Wilhelma Theater präsentieren die „Zwei Amerikaner in Stuttgart“ dieses Jahr unter dem Motto "Farewell Nr. 1", unterstützt  von special guest „Böny“, Stuttgarts musikalischem Tausendsassa.

    Musik und Bühne sind George’s Lebenselixier: „Musik hält dich jung, du denkst nicht ans Älterwerden, dafür hast du einfach keine Zeit, du willst dein Talent mit anderen teilen, das  ist deine zeitlose Berufung.“  
    Von diesem Gedanken inspiriert, wollen George, David und Böny das Motto verstanden wissen: ein kräftig amerikanisch-bunter Blumenstrauß bekannter und neuer Melodien, wie sie das Publikum seit vielen Jahren so lieben. Heiter Besinnliches zum Ausklang der Weinachtstage, Evergreens, Musicals, Erinnerungen ans Theater, garniert mit Ereignissen des zu Ende gehenden Jahres … und auch ein Blick in die Zukunft.

    26. Dezember 2018, 17 Uhr im Wilhelma Theater

    Theater Lindenhof: Der verreckte Hof

    Foto: Richard Becker

    Stubenoper – Gesänge in einer sterbenden Sprache
    Von Georg Ringsgwandl

    Der Hof, der noch vor kurzem Zentrum des Lebens und die Garantie der Existenz war, zerfällt immer mehr. Und auch die Mutter baut ständig ab. Ist sie dement – oder tut sie nur so? Sohn, Tochter und Schwiegersohn sollten sich kümmern, haben aber keine Zeit. Tochter Gerlinde ist als Lehrerin im Schulbetrieb eingespannt, ihr Mann, Leiter der Naturschutzbehörde, ist wegen eines Burnouts nicht belastbar und der Sohn Rupert ist als Manager dauernd unterwegs. Swetlana, eine Hilfskraft aus Ost-Europa, wird engagiert. Doch anstatt alles ins Lot zu bringen, mischt sie die Verhältnisse noch mehr auf.
    Die skurrile Geschichte vom bayrischen Autor und Musikkabarettisten Georg Ringsgwandl spielt auf einem kleinen Hof und verhandelt doch die große Welt. Auf pointierte und hintersinnige Weise werden uns die Widersprüchlichkeiten unseres modernen Lebens zwischen Selbstverwirklichung und Burnout vor Augen geführt.

    Witzig. Musikalisch. Absurd.

    Das 2012 uraufgeführte Volksstück ist in Bayrischer Sprache verfasst. Das Theater Lindenhof zeigt es in einer schwäbischen Fassung.

    Es spielen: Berthold Biesinger, Kathrin Kestler, Linda Schlepps, Stefan Hallmayer
    Musiker: Bernhard Mohl, Erwin Rehling
    Regie: Christoph Biermeier
    Dramaturgie und schwäbische Fassung: Franz Xaver Ott

    27. und 28. Dezember 2018, jeweils 20 Uhr

    Karten erhalten Sie HIER!

    Hallo Nachbar! - Das Silvesterprogramm 2018

    HALLO NACHBAR!
    Ein Blick über den Gartenzaun mit viel Musik (UA)

    „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben / Wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt“ sprach schon Wilhelm Tell in Schillers Drama. Nachbarstreitigkeiten bilden den Boden für bodenlose Dramen. Unser Schauspieler-Quartett begibt sich auf diese wundervolle Spielwiese und öffnet die Bühne für die Krittler, Streithansel und Gartenzwerge. Wir wagen uns mittenhinein in die Welt der Heckenscheren und hitzigen Zaungespräche, der Sonnenanbeter und Sichtbarrieren. Wir lassen Herzen über Zäune fliegen und Hasstiraden, denn: Irgendein Idiot mäht immer! Wir schauen hin, wo’s brennt. Nein, wir halten keine Ruhezeiten ein, sondern musizieren und singen nach Herzenslust, auf „Nachbar komm raus!“ Und wenn der Chor ins Froschkonzert von nebenan mit einstimmt, wohnt plötzlich das ganze Publikum „Tür an Tür mit Alice“! Einträchtig schmettern wir das Lied von der Niedertracht, reißen uns los von der Lindenstraße um Nachbargalaxien unserer kleinen Milchstraße zu besuchen - bis endlich alle wieder in unserem wunderbaren Paradies auf Erden landen: Wer wird denn gleich in die Luft gehen?! Das Leben schreibt die besten Geschichten und das Glück liegt vielleicht immer schon in der „kleinen Kneipe in unserer Straße“. Na denn Prost! Und: „Auf eine gute Nachbarschaft!“. 

    Konzept & Inszenierung: Heiner Kondschak & Ensemble & Gäste

    31. Dezember 2018, 18 und 21.30 Uhr
    Tickets sind ab sofort HIER erhältlich!

    Das Silvesterprogramm im Wilhelma Theater!
    Im Anschluss an die Nachtvorstellung findet wieder unsere beliebte Silvesterparty im Studio des Theaters statt. Eintritt dazu ist frei.