Neu im Vorverkauf

    Alle Veranstaltungen, die brandneu im Vorverkauf sind, finden Sie auf dieser Seite. So sind Sie aktuell über unser künftiges Programm informiert und können sich schon früh die besten Tickets sichern!

    Unser gesamtes Veranstaltungsprogramm finden Sie in unserem Veranstaltungskalender.

    FAUST SPIELEN

    Foto: Theater Lindenhof

    Vom Himmel durch die Welt zur Hölle?

    Der Faust: Es gibt wohl kaum ein Theaterstück, das so tiefe Spuren in den vergangenen zweihundert Jahren hinterlassen hat. Die Figur galt uns als Vorbild, bedient sich Faust doch seines eigenen Verstandes - ganz im Sinne der Aufklärung. Was aber, wenn er mit seinem Verstand Grenzen überschreitet? Was aber, wenn er den Pakt mit dem Teufel eingeht? „Drum hab ich mich der Magie ergeben / ob mir durch Geistes Kraft und Mund / Nicht manch Geheimnis würde kund." Was kommt, wenn man die Vernunft aufgibt? Diese Frage hat Goethe umgetrieben und auch wir stehen heute an einer solchen Wegegabelung.

    In der Theater Lindenhof- Fassung wird kein klassischer, historischer Faust auf die Bühne gebracht, vielmehr werden Fragen von heute, die auch viele junge Menschen beschäftigen dürften, an den fast 200 Jahre alten Text gestellt: Wie ist das Verhältnis der Geschlechter untereinander? Wieso gibt es die Gentrifizierung? Wie verhalten wir uns zu Kriegen, Flucht und Vertreibung? Wie funktioniert der moderne, liberale Kapitalismus in Zeiten der Globalisierung? Erstaunlicherweise findet sich all dies in der einen oder anderen Form schon in Goethes verschiedensten Faust-Schriften und das macht den Text und die Beschäftigung damit auch heute noch interessant und lohnend.

    Die Faust-Inszenierung des Theater Lindenhof ist besonders für ein junges Publikum geeignet. Zeitgemäße multimediale Theatermittel wie Videoeinspielungen und elektronische Musik kommen zum Einsatz.

    Regie: Christoph Biermeier
    Dramaturgie: Georg Kistner
    Musikalische Leitung: Thomas Unruh
    Bühne & Kostüme: Claudia Rüll Calamet-Rosset

    Es spielen: Stefan Hallmayer, Gerd Plankenhorn, Linda Schlepps

     

    Montag, 18.03.2019, 20 Uhr
    Dienstag, 19.03.2019, 20 Uhr
    Mittwoch, 20.03.2019, 11 Uhr

    Karten gibt es unter diesem LINK

    Vergünstigte Gruppentickets für Schulen können unter kbb@wilhelma-theater oder Tel. 0711 95488461 gebucht werden.

    Isny-Oper Festival e.V:: „Russische Leidenschaft - tschechische Poesie“

    Solistin E. Kodeda

    Lieder und Arien von Tschaikowski, Rachmaninow, Glinka, Prokoffiew, Dvorák und Anderen.

    Konzert mit Sängerinnen und Sängern der Interpretationsklasse für slawische und jüdische Vokalmusik an der Musikhochschule München und zwei Sopranistinnen der HMDK Stuttgart

    Hans-Christian Hauser vermittelt jungen Sängern in seiner Interpretationsklasse an der Musikhochschule München - und für dieses Konzert im Wilhelma Theater auch zwei Sopranistinnen der HMDK Stuttgart -  den leidenschaftlichen Ausdruck slawischer und jüdischer Vokalmusik, verflochten mit verfeinerter Klavierbegleitkunst und filigranen Arrangements von Instrumentalbegleitungen.

    Anstoß hierfür waren ihm der slowakischen Tenor Andrej Kucharsky und Kantorin Roslyn Barak aus San Francisco.

    Die Inszenierungen des von ihm geleiteten Isny-Oper Festivals mit jungen Sängerinnen, Sängern und Instrumentalisten sind seit 2012 regelmäßig im Wilhelma-Theater zu Gast, ebenso wie die von ihm komponierten feinen collagenartigen szenischen Werke jüdischer und chinesischer Thematik.

    Leitung und Klavier:
    Hans-Christian Hauser

    Freitag, 22. März 2019, 19:00 Uhr
    Karten gibt es hier!

    Oper légère: Der Freischütz

    Geliebt, gelogen und geschossen.

    „Der Freischütz“, nach Carl Maria von Weber ist eine weitere Oper, die Franziska Dannheim und Jeong-Min Kim auf bewährte Weise gekürzt haben und mit Anekdoten rund um die romantischste aller deutschen Opern gewürzt, ergänzt präsentieren.

    Hier ist der Wald der Hauptdarsteller. Das Waidmannspech des armen Jagdburschen Max vernichtet fast all seine Hoffnungen, des Erbförsters hübsche Tochter Agathe erobern zu können. Doch da kommen die verzauberten Freikugeln ins Spiel mit dem Teufel. Es fehlen weder „Jungfernkranz“ noch „Jägerchor“, dank der Unterstützung durch das Publikum. Die Wolfsschlucht wird zur gemeinsamen Gruppenerfahrung; somit erlebt der Zuschauer alles, was einen Opernabend ausmacht:

    Bezaubernde Melodien, große Gefühlsausbrüche und am Ende wendet sich doch noch alles zum Guten.

    Gesang, Moderation & Konzept: Franziska Dannheim

    Am Flügel: Jeong-Min Kim

    13. April 2019, 20 Uhr, Karten sind HIER erhältlich.