Produktionen der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst

    Was spielt die Musikhochschule im Wilhelma Theater?

    Das Wilhelma Theater - Lehr- und Lerntheater der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart - präsentiert zahlreiche große und kleinere Produktionen der Studierenden aus den darstellenden Studiengängen, aber immer wieder auch aus anderen Bereichen der Hochschule. Künftige Schauspielerinnen, Sänger, Figurentheaterspielerinnen, Dirigenten und Instrumentalistinnen (oder auch umgekehrt!) finden hier ein "echtes", d.h. zahlendes Publikum und haben damit die einmalige Chance, ihr erlerntes Können schon während des Studiums unmittelbar ein- und umzusetzen.

    Damit bietet das Wilhelma Theater seinen Zuschauern die einzigartige Möglichkeit, einen Blick in den Stand der Ausbildung des Theaternachwuchses zu wagen und die jungen Künstlerinnen und Künstler bei ihrer beruflichen Entwicklung aktiv zu unterstützen.

    Sehen Sie hier, welche Produktionen in der nächsten Zeit geplant sind:

    SEXTETT

    SEXTETT untersucht die Verbindung von Jazz und Figurenspiel, Musik und Bewegung, Form und Klang. Sechs Figurenspielerinnen und Marionetten treffen auf sechs Instrumente und Instrumentalist*innen. In Improvisationen und einer Komposition von Rainer Tempel begeben sich die zwölf Studierenden aus den Studiengängen Figurentheater und Jazz & Pop auf eine gemeinsame Reise. Marionetten, Dinge und alles an Fäden sind dabei die theatralen Ausdrucksmittel dieser Inszenierung. Musik wird sichtbar, Bewegung wird hörbar und zwölf Menschen, sechs Figuren und sechs Instrumente verschmelzen zum Sextett.

    „Jazz und Marionetten – eine längst überfällige Begegnung! Spontane Tonfolgen treffen auf spontane Bewegungsabläufe. Und was sich so wechselseitig bedingt und herausfordert, gerinnt zur Komposition, zur Choreographie, zum Theatererlebnis.
    Am Anfang steht das gemeinsame Element der Improvisation. Diese beginnt im Figurentheater schon in der Werkstatt, wenn die Studierenden ihre ersten aus Holz gedrechselten Formelemente zu „Köpfen“ verdichten. Ein Plan existiert nicht. Die Marionetten dürfen einfach entstehen. So auch im Jazz: die ersten improvisierten Töne wirken richtungsweisend für alles, was noch folgt.
    Marionetten sind Theaterinstrumente, mit der größten Unabhängigkeit vom Spielenden und eignen sich in ihrer Darstellung hervorragend für alles Tänzerische. Ihre Bewegungen sind rein physikalischer Natur. Als Pendel und Pendel-Organismen sind sie in ihrer Körpersprache völlig künstlich, d.h. ganz und gar Menschen-unähnlich. Dies macht sie zu vollkommenen Kunstfiguren, die sich mit Leichtigkeit in die Welt des Klanges fügen können. Und plötzlich werden die Grenzen fließend:
    Musiker*innen, Spieler*innen, Musikinstrumente und Fadenfiguren durchdringen einander auf wundersame Weise.“   (Michael Mordo)

    Regie: Frank Soehnle
    Komposition & Betreuung Musik: Rainer Tempel
    Betreuung Figurenbau: Michael Mordo
    Betreuung Ausstattung: Arne Bustorff

    Musik:
    Annika Franz, Gesang
    Lars Töpperwien, Trompete
    Simon Bremen, Saxophon
    Moritz Langmaier, Klavier
    Erik Biscalchin, Bass
    Klemens Fregin, Schlagzeug

    Figurenspiel:
    Anne-Sophie Dautz
    Solène Hervé
    Annina Mosimann
    Liesbeth Nenoff
    Adeline Rüss
    Anniek Vetter

    Eine Produktion der Studiengänge Figurentheater und Jazz & Pop der HMDK Stuttgart

    Premiere: Sonntag, 29. März 2020, 20 Uhr
    Weitere Vorstellungen:
    Donnerstag, 2. April 2020, 20 Uhr
    Samstag, 4. April 2020, 20 Uhr
    Sonntag, 5. April 2020, 20 Uhr
    Freitag, 24. April 2020, 20 Uhr
    Samstag, 25. April 2020, 20 Uhr

    Tickets für SEXTETT gibt es HIER!